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Kernkompetenzen

Rehabilitationsmedizin & Physiotherapie

Tierklinik Ahlen

 

Mit der Rehabilitationsmedizin & Physiotherapie unter dem Dach der Tierklinik Ahlen verfolgen wir ein ganzheitliches Rehabilitationskonzept. Dieses Angebot aus einer Hand bringt den Patienten echte Vorteile. Es gewährleistet eine schnellstmögliche, unterbrechungs- und schnittstellenfreie Behandlung der Erkrankung. Durch die Einbindung der Physiotherapeuten in die Diagnostik wird der größtmögliche Behandlungserfolg unserer Patienten gesichert.

Braucht Ihr Hund eine physiotherapeutische Untersuchung?

 

Physiotherapeutischer Behandlungsbedarf besteht nicht nur bei operierten Hunden. Oftmals sind die Symptome für den Laien nicht erkennbar, da Hunde ihre Schmerzen auf ihre Weise äußern oder versuchen sie zu verbergen.

 

Erste Anzeichen für Erkrankungen des Bewegungsapparates können sein:

 

Schmerzen

  • Lahmheiten
  • ein „unrundes“ Gangbild
  • kleine, veränderte Gewohnheiten
    (Unwilligkeit ins Auto zu springen, weniger Lust an Spiel und Bewegung, langsameres Tempo beim Spaziergang)

 

Muskelschwäche und -abbau

  • Die Form des Hundes verändert sich
    (z.B.: Der Hund sieht von hinten schmaler aus.)

 

Herabgesetzte Dehnungsfähigkeit von Muskeln

  • Das Gangbild wirkt starr.
  • Der Hund schwingt nicht mehr im Rücken.
  • Er kann sich schlecht hinlegen oder kommt nur langsam hoch.

 

Wenn Sie diese Symptome bei Ihrem Hund erkennen, sollten Sie ihn Ihrem Tierarzt vorstellen.

Anwendungsgebiete für eine Rehabilitationstherapie

Orthopädische Patienten

 

  • Degenerative Gelenkerkrankungen wie Arthrosen, Ellenbogen- bzw. Hüftgelenksdysplasie, OCD-Läsionen und Muskelschwäche
  • Individiualanpassung von Orthesen und Prothesen oder auch speziellen Bandagen (Hobble-Weste bei Schulterinstabilität)

Neurologische Patienten

 

  • Postoperative Physiotherapie
    (z. B. nach Bandscheibenoperationen (Laminektomie)
  • Konservative, nicht operationswürdige Behandlung von Schmerzpatienten (z.B. nach Bandscheibenerkrankungen mit Schmerzen und Lähmungen, (ANCNPE/FCE, Typ III Bandscheibenvorfall, ggr. Bandscheibenvorfälle)

Der „ganze Hund“

  •  Funktionelle Störungen des Bewegungsapparates, z. B. Rückenschmerzen durch eine Lahmheit/kompensatorische Überbelastung
  • Halterberatung zum Umgang mit operierten, gelähmten oder bewegungseingeschränkten Patienten
  • Physiotherapeutische Beteuung von Sport- und Arbeitshunden
  • Geriatrischer Patient / Älterer Hunde
  • Behandlung von Übergewicht
  • Behandlung von Wundheilungsstörungen und Narben
Fragen und Antworten

Was kann man denn überhaupt machen?

 

In der Rehabilitationsmedizin unterscheidet man drei große Therapieansätze:

Die manuelle Therapie stellt die Grundlage dar. Der Körper wird zunächst mit den Händen erfasst. Die Krankengymnastik (aktive und passive Bewegungstherapie) sowie die physikalische Therapie stellen wichtige Ergänzungen eines möglichen Behandlungsaufbaus dar.

Manuelle Therapie

Unter dem Begriff der manuellen Therapie fallen das Lösen und Behandeln von „Blockaden“ (Facettengelenksdysfunktion), die klassischen Elemente der entspannenden Massage, aber auch tonisierende, das heißt Muskelspannung erhöhende Anwendungen.

Aktive und passive Bewegungstherapie

Darüber hinaus sind auch passive und aktive Bewegungstherapie im Sinne einer Krankengymnastik möglich, hierbei werden durch gezielte Übungen bestimmt Muskelgruppen trainiert oder auch Nervenfunktionen angeregt. Mit dem Treten über Hindernisse kann das Gangbild gezielt verändert werden und so ein harmonisches Bild erzielt werden.

Physikalische Therapie

In der physikalischen Therapie werden mit Hilfe der verschiedenen Wirkmechanismen der einzelnen Verfahren gezielt Bewegungen auf kleinster (molekularer) Ebene erzeugt. Diese Bewegungen führen verallgemeinert zu einer gesteigerten Stoffwechselleistung, verstärkter Durchblutung und zur Schmerzlinderung. Die Auswahl der einzelnen Therapieform wird dabei individuell auf den Patienten abgestimmt.

Wann und wie findet Rehabilitationstherapie bei uns statt?

 

Vor und nach einer OP

Unsere chirurgische Abteilung arbeitet Hand in Hand mit unseren Physiotherapeuten zusammen. Die Behandlung wird umgehend nach einem operativen Eingriff begonnen. Dieser Ansatz entspricht dem multimodalen Schmerzmanagement, das dem Schmerz auf verschiedenen Ebenen begegnet. Dabei wird einerseits medikamentell für eine optimale Schmerzausschaltung gesorgt. Andererseits kann mit Lasertherapie, Kühlung, Lympdrainage, leichten Massagen und vorsichtigen Mobilisierung dem Patienten zusätzlich Erleichterung verschafft werden.

 

Stationär

Unsere stationären Patienten werden neben der täglichen klinischen Kontrolle durch einen Tierarzt auch aus physiotherapeutischer Sicht beurteilt und je nach Erkrankung und Bedarf behandelt. Mögliche Einsatzgebiete sind komplizierte Wunden, ödematöse Schwellungen und selbstverständlich alle unsere orthopädischen und neurologischen Patienten.

 

Ambulant

Nach der stationären Entlassung betreuen wir Sie weiter ambulant. Die Therapie wird dabei immer wieder neu dem Status des Patienten angepasst – über die gesamte Rekonvaleszenzzeit hinweg, sprich bis zur vollständigen Wiederherstellung. Gerne arbeiten wir auch mit den physiotherapeutisch arbeitenden Kollegen vor Ort zusammen.

Kann ich auch zur „reinen“ Physiotherapie kommen?

 

Ja, selbstverständlich!

Wir nehmen uns für diese Fälle Zeit, die Patienten kennen zu lernen. Es wird eine Eingangsuntersuchung durchgeführt, denn eine genaue Diagnosestellung ist der Grundstein für eine erfolgreiche Behandlung.

Was ist Gegenstand einer Eingangsuntersuchung?

 

Die Eingangsuntersuchung erfolgt durch einen physiotherapeutisch arbeitenden Tierarzt und den betreuenden Physiotherapeuten. Sie umfasst folgende Untersuchungen:

 

  • Erfassung der ausführlichen Patientengeschichte/Anamnese
  • Auswertung von Vorbefunden (Röntgenbilder/CT/MRT etc.)
  • Allgemeine Untersuchung
  • Ganganalyse mit dem Ganganalyseteppich (Gait4)
  • Orthopädische Untersuchung: Gelenksfunktionsprüfungen, Erfassung von
  • Triggerpunkten/muskuläre Befunderhebung
  • Neurologische Untersuchung
  • Einschätzung der Schmerzen
Wir erstellen ein individuelles Reha-Programm für Ihr Tier.

Auf Basis einer genauen Diagnosestellung planen wir individuell für jedes Tier ein maßgeschneidertes Physiotherapiekonzept (Reha-Programm), in das der Tierhalter ergänzend zur klinischen Rehabilitation einbezogen wird.

 

Ohne Hausaufgaben geht es nicht.

Wir sind auf Ihre Mitarbeit angewiesen! Mit einem Hausaufgabenprogramm für Ihr Tier leiten Sie an, Ihren Hund zu begleiten und mit Übungen die Genesung voranzutreiben. Wir gehen individuell auf das Halter-Hund-Gespann ein, denn nicht jede Übung ist für jeden gemacht.

 

Wir begleiten Sie weiter!

Den Erfolg des Reha-Programms überprüfen wir bei den weiteren Reha-Terminen in unserer Tierklinik, besprechen uns – je nach Fall mit den klinischen Fachabteilungen (Orthopädie, Neurologie, etc.) und legen die nächsten Schritte fest.

 

Haben Sie spezielle Fragen an uns?

Unser Reha-Team steht Ihnen für alle Fragen rund um die Behandlung zur Verfügung und hält engen Kontakt zu Ihrer haustierärztlichen Praxis oder häuslichen Physiotherapie!

 

Wir freuen uns auf Sie!

Team

Dr. Gereon Viefhues CCRT

Fachtierarzt für Chirurgie
Fachtierarzt für Kleintiere
Certified Canine Rehabilitation Therapist

Marina Graubner

Tierphysiotherapeutin

Carina Wirtz

Tierphysiotherapeutin