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Medizinische Kompetenzen

Reptilien- & Exotenmedizin

Tierklinik Ahlen

 

Reptilien sind anders als Hund oder Katze – aber auch sie benötigen eine fachkundige tierärztliche Betreuung in unserer Tierklinik Ahlen.

 

Wir bieten ein großes Leistungsspektrum für Reptilien aller Art. Neben den regelmäßigen Routineuntersuchungen ohne Tier (Kot- und Tupferuntersuchungen) bieten wir eine ausführliche Diagnostik und Therapie internistischer Erkrankungen sowie operative Eingriffe wie z. B. bei Legenot oder Darmverschluss.

 

Sollten Sie Fragen zur Einrichtung eines Terrariums oder zur Haltung und Fütterung Ihres Tieres haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich auch gerne mit einer ausführlichen Beratung zur Seite.

 

Da die Symptome bei Reptilien oftmals sehr unspezifisch sind (apathisch, keine Futteraufnahme) und häufig auch erst bei fortgeschrittener Erkrankung auftreten, ist eine gewissenhafte Diagnosestellung zwingend erforderlich, um einen guten Therapieerfolg zu erzielen.

 

Viele Erkrankungen unserer Hausreptilien sind unbewusst fütterungs- oder haltungsbedingt. Daher gehört eine ausführliche Befragung von Ihnen als Tierhalter zu den Haltungsumständen zu einer Diagnosestellung dazu. Vor einer Erstuntersuchung Ihrer Reptilien bitten wir Sie daher, einen kleinen Fragebogen auszufüllen, den wir dann in der anschließenden Besprechung gemeinsam durchgehen werden. Anhand dieser Anamneseerhebung können oftmals bereits erste Verdachtsmomente hinsichtlich der Erkrankung geäußert werden oder geringe Haltungsmängel verbessert werden.

 

Sollten dann weitere diagnostische Schritte nötig sein, so stehen uns neben Röntgen und Ultraschall auch die Computertomographie und die Endoskopie zur Abklärung einer Erkrankung zur Verfügung.

 

Die Therapie wird meist bei uns ambulant eingeleitet und dann von Ihnen zu Hause weitergeführt. Eine stationäre Aufnahme ist nur in sehr seltenen Fällen oder bei einem sehr schlechten Allgemeinzustand des Tieres nötig.

 

Sollte eine Operation erfolgen, können Sie Ihr Tier meist am selben Tag wieder abholen. Nur bei einer verzögerten Aufwachphase (diese kann individuell bis zu 24 Stunden dauern) würden wir Ihr Tier zur Beobachtung bis zum nächsten Tag stationär aufnehmen.

Krankheitssymptome bei Reptilien

 

Sie kennen Ihr Tier selbst am besten.Veränderungen im Verhalten oder Aussehen sollten Sie aufmerksam beobachten. Tiere verbergen Schmerzen oft sehr lange, deshalb sollten Sie nach dem Bemerken von Symptomen nicht lange zögern, einen Spezialisten zur Hilfe zu rufen. Die folgenden Symptome weisen bei Reptilien meist auf ein Krankheitsbild hin:

  • Apathie
  • Erbrechen
  • Futterverweigerung
  • rapider Gewichtsverlust trotz guten Fressverhaltens
  • vermehrte Flüssigkeitsaufnahme
  • Durchfall, weißlicher Kot, riecht faulig
  • Blut im Kot
  • spindelförmige Verdickung vor der Kloake
  • allgemein ungewöhnliches Verhalten
  • ungewöhnlich verfärbte Haut/Schuppen
  • Tier kratzt sich ständig, häufiges lang andauerndes Baden
  • vermehrter Speichelfluss

Ansprechpartner

Dr. Silke Viefhues